Vor einigen Jahren anläßlich der Cutty Sark Tall Ships Races, segelten zwei gecharterten Yachten des wsc main-kinzig, mit einer Jugendgruppe von Nyborg über Marstrand nach Larvik (Südnorwegen). Damals war ich so beeindruckt von dem Schärengarten um Marstrand, dass ich mir dieses Segelgebiet für einen späteren Törn vormerkte.
Nachdem wir, (Segelfreunde des wsc main-kinzig, Fahrtensegler Club Königstein sowie Marinekameradschaft Ffm) in den letzten Jahren mehrere Reisen nach London absolvierten, klappte es endlich in diesem Jahr. Wir, charterten eine First 33,7 ab Toft/Flensburger Förde. Der Zeitpunkt des Törns wurde so gewählt, daß wir voraussichtlich zur Sommersonnenwendfeier in Oslo bzw. Schweden sein konnten. Schnell fanden sich zwei weitere Skipper, Harad Tessmer mit unseren Marinekameraden Hans Köpsel, Georg Späth, Herbert Hohn und Rolf Köbler mit der gecharterten Kap Horn und Arnold Andres und Luise mit seinem von der Ostseeregatta bekannten Wellengleiter.
Sonntag den 18. Juni 2000 Egersund -
Skaerbaek.
Nachdem wir bereits Samstag Abend unsere Yacht, eine First 33.7
Bellevue II übernommen haben, legen wir frühzeitig um
8 Uhr ab. Die Einweisung in die Rettungsmittel und das Schiff
haben wir bereits hinter uns (Vorabend). Die Wartezeit vor der
Egersund Brücke nutzen wir für Boje über Bord
Manöver (Motor). Nach dem Passieren der Brücke setzen
wir die Segel und testen die Eigenschaften der Yacht durch
mehrere Boje über Bord Manöver.
Bei schwacher Brise aus südl. Richtungen segeln wir
weiter, aber müssen des öfteren den Motor zur Hilfe
nehmen. Über Sonderburg durch den Als-Sund erreichen wir
den Ausgang des Als-Fjordes. Der rechts drehende Wind versetzt
uns nun in die Lage direkt den kleinen Belt anzusteuern. Der
Wind dreht weiter rechts und so müssen wir die letzten
Meilen bis Skaerbaek aufkreuzen. Kurz vor Skaerbaek treffen wir
die Marinekameraden mit der Kap Horn. Von der Crew und dem Smut
Herbert Hohn genannt "Herbertche" werden wir zum Fischessen
eingeladen.
Montag den 19. Juni Skaerbaek- Ballen.
Wegen dichten Nebels brechen wir erst gegen 9.30 Uhr auf. Nach
einigen Meilen, ab Börup motoren wir aus der Nebelbank und
haben gute Sicht. Weiter geht es durch den kleinen Belt unter
Motor. Erst nördlich von Bogense verstärkt sich der
Wind und dreht über SE auf S sodaß wir unter
gerefften Segel Ballen auf Samsö ansteuern. Hier werden
wir schon von Arnold (Andres) und Luise und einem
Fäßchen Bier erwartet.
Abends, bei unserer Lagebesprechung entscheiden wir wegen der
schwachen Besetzung des Wellengleiters (zwei Personen) und der
Bellevue (drei Pers.) auf Nachtfahrten zu verzichten. Wir
wollen die vorhergesagte Wetterlage mit Wind aus südlichen
Richtungen nutzen und mit langen Schlägen möglichst
weit nach Norden vorzustoßen.
Dienstag 20. bis Donnerstag den 22. Juni 2000 Ballen
Anholt-Marstrand-Ramsö (südl. Koster).
Dienstag brechen wir frühzeitig gegen 7 Uhr auf um bei
schwachen südl. Winden und teilweiser Unterstützung
durch die Dieselfock, gegen Abend in Anholt festzumachen.
Mittwoch und Donnerstag bringt uns eine kräftige Brise aus
Süd so gut voran, daß wir nach einer
Übernachtung in Marstrand, bis kurz vor die norwegische
Grenze vorstoßen können. Im Hafen von Ramsö,
südlich der Kosterschären, werden wir zum
Mittsommernachtsfest für den nächsten Abend
eingeladen. Nach Beratung und Abstimmung wollen wir das
günstige Wetterfenster mit südlichen Winden nutzen
und am nächsten Tag direkt nach Oslo durchzusegeln.
Ein Nachbar erzählt uns, dass kürzlich zwei Elche vom
Festland schwimmend, sich auf der Insel niedergelassen haben.
Bei der Größe der Insel besteht durchaus die
Möglichkeit diesen urtümlichen Gesellen zu
begegnen.
Im Hafenhandbuch lesen wir von der Insel, dass sie bis vor
einigen Jahrenzehnten von den Ureinwohnern (vermutliche
Abstammung von portugiesischen Schiffbrüchigen mit dunkler
Hautfarbe) landwirtschaftlich genutzt
wurde.
Freitag der 23. Juni 2000 Ramsö-Oslo.
Unter gerefften Segeln, bei frischem Südwind, brechen wir
gegen 8 Uhr auf. Bald kommen wir aus dem geschützten
Wasser der Kosterschären heraus, In dem nach Süden
offenen Eingang des Oslo-Fjords bauen sich unangenehmen Wellen
von achtern auf. Wir wechseln die unhandlichen, aber sehr
übersichtlichen schwedischen Sportbootkarten gegen die
handlichen allerdings gewöhnungsbedürftigen norweg.
Karten. Wir benutzen eine direkt auf die Karte zu legende
Lupe.
Gegen 16.30 Uhr gedenken wir der im 2. Weltkrieg ertrunkenen
oder von Granaten zerissenen 2000 Seeleute des hier gesunkenen
Kreuzers Blücher (vor dem Städtchen Droback).
Vor 20 Uhr machen wir im Stadthafen Aker Brygge von Oslo, direkt hinter "Wolfis Toy", der Yacht von Wolfgang Quix fest. Die Mittsommernachtsfeier vor dem Osloer Rathaus entpuppt sich als eine riesige Zelt-Disko. Wir sind ein wenig enttäuscht und trauern der verpaßten Gelegenheit auf der kleinen Insel Ramsö nach.
Samstag der 24.06.00 bis Sonntag der 25.06.00 Oslo.

Wir unternehmen einen Stadtbummel durch die norw. Hauptstadt
und sind überrascht über die belebten
Hauptstraßen und die vielen Geschäfte. Die meisten
Norweger leben wohl in Oslo.
Ein Muß ist die Besichtigung der Museen auf der Halbinsel
Bygden. Im Frammuseum werden wir von der stabilen Bauweise
(wegen Eispressung), des Expeditionsschiffs der Polarforscher
Nansen und Amundsen beeindruckt. Der Konstrukteur Colin Archer,
ein in Larvik niedergelassener Schotte, brachte seine ganze
Erfahrung und sein Wissen in die Konstruktion ein.
Beeindruckend ist, wie das Ruderblatt und Schraube zum Schutz
vor der Eispressung, in einen Schacht eingeholt werden
kann.
Danach reicht die Zeit nur noch aus um das Wikingerschiffmuseum
zu besuchen.
Die Ästheten unter uns sind begeistert von elegante Form,
die Schnelligkeit und Seetüchtigkeit erahnen
läßt, sowie von der geniale Konstruktion und
Befestigung der Ruderanlage an der
"Steuerbordseite".
Montag der 26. Juni 2000 Oslo-Hankö-Sund.
Wir lassen uns Zeit und legen erst um 10 Uhr bei
nördlichen Winden und Regenschauern ab. Es ist unangenehm
kalt geworden und der Nordwind drückt den Regen von
achtern in den Niedergang.
Der Wind frischt auf. Wir werden so schnell, dass ich die
nördl. Abkürzung in den Hankö-Sund nicht
eindeutig identifizieren kann. Wir bergen die Segel und nehmen
so die Geschwindigkeit aus dem Schiff. Danach biegen wir
problemlos in die breite nördliche Einfahrt des
Hankö-Sundes ein.
Der Wellengleiter lotst uns per Funk zu einem Liegeplatz im
diesem wunderschönen Sund. Kurz darauf trifft die Kap Horn
von Süden kommend ein. Wir stellen fest, dass wir an einem
privaten Steg eines Segelclubs festgemacht haben, dürfen
aber liegenbleiben. Am nächsten Morgen spenden wir einen
angemessenen Betrag in die Jugendkasse des Clubs.
Im Hankö-Sund, dem Segelmekka Norwegens, verbringt der norweg. König auf seiner Yacht "Norge" die Sommerferien. Ganz in der Nähe unseres Liegeplatzes liegt die königliche Boje.
Dienstag der 27.Juni 2000 Hankö-Sund-Fjällbacka. Bei frischem Nordwind legen wir ab und segeln in Richtung Kosterschären. Kurz nach Südkoster biegen wir in den schwedischen Schärengarten ab. Den Innenfahrwegen folgend, steuern wir, das mir von früher bekannte nette Städtchen Fjällbacka an. Sehr empfehlenswerte großzügige Duschen, niedergelassenes Kunsthandwerk, eine Klamm, schöner Rundblick über den Schärengarten vom Hausberg aus, laden zum Verweilen ein.
Mittwoch der 28. Juni 2000 Fjällbacka-Edhultshall. Und weiter geht die Reise durch die Innenfahrwege. Wir suchen uns die engsten Stellen aus. Über den Hamburgsund, Hornö-Sund, Sotenkanal, am Städtchen Hallö vorbei geht es in Richtung Süden. Im Hamburgsund müssen wir die Yacht wegen einer Seilfähre mit dem Motor -Fahrt achteraus, gegen den leichtem Wind von achter auf der Stelle halten. Erst nachdem die Fähre an der anderen Seite angelegt hat läßt sie das Seil frei. Nach Absinken des Seiles können wir die Stelle passieren.
Im kleinen Hafen Edhultshall, auf der bekannten Insel Orust
(Yachtenbau), legen wir an. Der Ort ist wie ausgestorben. Die
Häuser werden meist als Ferienhäuser genutzt.
Entsprechend einfach sind die sanit. Einrichtungen. Trotzdem
kommt der Hafenmeister angeradelt um uns abzukassieren.
Wir steigen auf den Hausberg um die Aussicht zu genießen.
Bewundernswert ist die Farbenpracht der Moose und Stauden, die
wir zum Teil aus unsern Steingärten kennen.
Donnerstag 29. Juni 2000
Edhultshall-Göteborg.
Gegen 9 Uhr, nach einem Frühstück ohne Brötchen
(kein Bächer vor Ort), legen wir ab. Wieder nehmen wir die
Innenfahrwege und motoren durch den Möllo-Sund. Der Ort
Möllo-Sund währe die besser Wahl für unsere
Übernachtung gewesen. Hier gibt es einen Bäcker und
viele Versorgungsmöglichkeiten.
Durch den Kyrke-Sund geht dann weiter an Marstrand vorbei.
Endlich können wir die Segel setzen. Durch den
Halsö-Sund segeln wir in die Ansteuerung von
Göteborg. Nach der Brücke ist die Benutzung des
Motors vorgeschrieben. Erst weit hinten im Stadthafen Lilla
Bommen machen wir fest.
Sehr enge Gassen, dazu Mooringleinen erfordern von den Ankommenden und auch von den bereits Liegenden volle Aufmerksamkeit. Wie funktioniert das bei Starkwind ???.
Freitag der 30. Juni 2000 Göteborg.
Bei Regenwetter nutzen wir den Hafentag zum Einkaufen und um
unsere Wäsche zu waschen. Die empfehlenswerten
Hafeneinrichtungen sind in einem hist. Hafenspeicher
untergebracht.
Die Marinekameraden besuchen das sehenswerte Maritime Museum,
mit seinen zur Besichtigung freigegebenen Schiffen.
Samstag der 1.Juli 2000 Göteborg -Vesterö auf
Laesö.
Nachdem unser Segelkamerad Arnold seinen Wellengleiter aus der
Mooringleine des Nachbarn durch mehrere Tauchgänge
herausgeschnitten hat, legen wir nach 10 Uhr ab. Bei schwachen
NE Winden segeln wir z.Teil mit Motorunterstützung
über das Kattegat zur Insel Laesö.
Sonntag den 2.Juli Hafentag Vesterbö
(Laesö).
Das sich verbessernde Wetter nutzen wir zu Besichtigung der
Insel. Endlich kommen unsere Bordfahrräder zum Einsatz.
Die drei Crews mieten noch zusätzlich weitere
Fahrräder. Damit radeln wir zu der im Süden der Insel
liegenden historischen (nachgebauten) Salzgewinnungsanlage.
Bei der Besichtigung eines hist. Bauernhofes erfahren wir sehr
viel über die Lebensweise der Bevölkerung vor 150
Jahren. Weiter geht es zum Laesöstein. Hier erfahren wir
einiges über die Entsehung der Insel. Zurück im Hafen
beschließen wir auf dem Kai des Hafens den Abend mit
einem gemeinsamen Essen, gegrilltem Fisch. Unser Segelfreund
Arnold bewirtet uns auch heute wieder mit einem
Fäßchen Bier.
Montag 3. - Dienstag der 4. Juli
Versterö-Grena-Ebeltoft.
Bei schwachen südl. Winden segeln wir z.Teil mit
Motorunterstützung nach Grena. Hier trennen sich unsere
Wege. Der Wellengleiter will die Insel Tunö besuchen.
Nach einer kurzen Nacht im Yachthafen von Grena motoren wir
zum malerischen Städtchen Ebeltoft. Hier besichtigen wir
die hervorragend restaurierte Fregatte Yylland. Die Fregatte
spielte eine Rolle in der Seeschlacht vor Helgoland zwischen
Österreich und Dänemark im 19. Jahrhundert. Dabei
sollte man aber die sehenswerte Altstadt von Ebeltoft nicht
vergessen.
Mittwoch den 5. Juli Ebeltoft-Juelsminde.
Die "SY Kap Horn" segelt von hier aus über Samsö nach
Bogense zurück, wahrend wir uns wieder in mit dem
Wellengleiter in Juelsminde treffen wollen.
Bei drehenden schwachen Winden müssen wir öfters den
Motor benutzen um unseren Treffpunkt rechtzeitig zu erreichen.
Wie bisher erwartet uns Arnold und Luise bereits im Hafen mit
einem gut gekühlten Bier aus dem unerschöpflichen
Bestand des Wellengleiters.
Donnerstag den 6. Juli 2000 Juelsminde-Bagö.
Bei bedecktem Wetter kreuzen wir in Richtung kleiner Belt gegen
den kräftigen Westwind auf. Im kleinen Belt müssen
wir wegen des Gegenstromes den Motor mitlaufen lassen. Danach
segeln wir mit guter Fahrt Richtung Süden.
Auf der vor Assens liegender Insel Bragö treffen wir nun
zum letzten Mal auf unserer Reise den Wellengleiter. Eine
verführerische leere Box lockt uns, jedoch der Haken ist
unser Tiefgang. Wir bleiben stecken und müssen doch an
einer Yacht längsseits festmachen.
Freitag der 7. Juli Bagö - Sonderburg.
Nach einem schwierigen Ablegemanöver segeln wir in
Richtung Alsfjord. Wir dampfen in die Achterspring um den Bug
aus unserem Parkplatz gegen den Wind heraus zu bringen und
müssen dann bei voller Kraft voraus aus der Parklücke
um nicht wieder vom Wind gegen die vorausliegende Yacht
gedrückt zu werden.
In Sonderburg, vor der in Arbeit befindlichen Waterfront,
gehen wir am Kai für Großsegler längsseits. Die
sanit. Einrichtung für Berufsschiffe am Hafenamt sind ganz
passabel.
Abends geht die Yacht "Why Not" aus Flensburg mit zwei jungen
Frauen bei uns längsseits. Es stellt sich heraus, dass wir
uns schon unterwegs begegnet sind. Die beiden wollten auch nach
Oslo, haben es aber nur mit dem Omnibus von Moss aus geschafft.
Der kräftige Nordwind den wir für die Rückreise
von Oslo aus nutzten, hatten sie gegenan.
Samstag der 8. Juli 2000 Sonderburg - Egersund(Toft).
Die letzte Etappe bringt uns frischer Westwind mit Regenschauern. Mit gut gerefften Segeln kreuzen wir in die Flensburger Förde gegen den Wind und den ausfahrenden Yachten an. Gut verpackt in unser Ölzeug reiten wir die wenigen Meilen bis zur Egersundbrücke ab.
Nach drei Wochen, 17 Seetagen haben wir genau 800 Seemeilen zurückgelegt. davon 184 unter Motor. Die Durchschnittsgeschwindigkeit unter Segel betrug 5,3 kn.
Die Yacht Bellevue II
Beneteau First 33,7 mit Pinnensteuerung
Länge: 9,98 m
Breite: 3,40 m
Tiefgang: 1,60 m
Gewicht: 4,8 t
Sail area: 65 m²
Maschine: Diesel 20 kW
Gemäß den Chartbestimmungen ausgerüstet mit
6 Rettungswesten, + Lifebelts
Rettungsinsel für 6 Personen, 2 Feuerlöscher, 2
Rettungskragen mit Leine, Notblitz,
UKW Funkgerät, Handpeilkompaß, GPS, Echolot, Logge,
2 Anker, Festmacher und Leinen.
Hölzerne Leckstopfen, Werkzeug, Motorersatzteile:
Keilriemen.
Zusätzliche Ausrüstung der Crew: 3
Automatikwesten + Lifebelts, 3 fach geschorene Arbeitstalje,
20m Reserveschoot, Segelnähzeug, Werkzeug+Lötkolbem,
Vielfachmeßgerät,
Handpeilkompaß, Hand-GPS, Navig. Rechner,
Weltempfänger Lowe 150,
Nautische Unterlagen:
Seekarten:
An Bord: Sportbootkarten NV 1, NV2, NV3 mit
Hafenhandbüchern
Von Crew mitgebracht: Deutscher Übersegler D 63
Skagerrak, schwed. Sportbootkarte Serie B schwed
Westküste. Norweg. Sportbootkarten Serie A, B, C
Oslofjord, Südküste um Larvik.
Die schwed. Sportbootkarten sind beidseitig bedruckte,
"zerschnittenene" amtl. Karten, sehr detailliert mit
augenfreundlicher Darstellung. Durch den beidseiteigen Druck
ist es ratsam sich am Vorabend den kompl. Tagestörn
bereitzustellen.
Die norw. Sportbootkarten, im handlichen Format sind etwas gewöhnungsbedürftig, die Details, Symbole zu groß und "erschlagen" das Kartenbild. Wir benutzten eine direkt auf die Karte zu legende Lupe.
Von Crew mitgebracht:
Norwegen Handbuch südl. Teil, Kattegatt Handbuch II.
Revierführer Ostsee, Hafenhandbuch Ostsee IA,
außerdem Luftbilder von Häfen und Ankerplätzen
Norwegens Küste und Schwed. Westküste Kullen bis
Norw. Küste (2 Bände Edition Maritim, sehr
empfehlenswert). Außerdem ein Muß, "Naturhäfen
und Fahrwasserwege" von der schwed. Svenska Kryssarklubbens
Västkustkrets, ISBN 91-86548-11-5, dreisprachig.
Broschüre Wetter der Nord- und Ostsee,
Bemerkungen zur Navigation:
Die im Logbuch angegebenen Kurse wurden nicht exakt gehalten,
sondern jede Winddrehung nach der Anströmung der Segel
(Wollfäden) ausgesteuert. Grundsätzlich wurden
Seezeichen oder Landmarken als Navigat.Punkte verwendet. Meist
zur jeden vollen Stunde wurde ein Standort nach GPS oder
Seezeichen bestimmt. Jeder GPS-Standort wurde soweit als
möglich, an Hand von Peilungen überprüft.
Wetterinformationen
Für eine längerfristige Prognose wurden NDR4, DLF
oder Deutschland-Radio herangezogen.
Mit eigenem Weltempfänger Lowe 150 und einer Marine-baloon
(verbunden mit dem Rigg) konnten diese Sender auf KW oder LW
bis Oslo empfangen werden.
Zusätzliche Wetterberatung bekamen wir über Handy von
Dr. M. Bauer (Internet wetter-online.de).
Manfred Iffland (Sept. 2000)
der Seefahrer